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Mahn- und Gedenkstunde an die Pogromnacht

Gedenkveranstaltung

09. November 2016

Schlachtermarkt - 18.00 Uhr
Schwerin


Zu einer Gedenkfeier lädt die jüdische Gemeinde Schwerin und der Arbeitskreis 9. November alle Interessierten am  9. November um 18:00 Uhr ein. Vor der neuen Synagoge am Schlachtermarkt wird - wie in den Jahren zuvor- die Feierstunde gehalten. Gedacht wird dabei der Ereignisse rund um die Reichsprogromnacht am 9. November 1938. Nach der Verwüstung der Synagoge musste die jüdische Gemeinde ihre Synagoge innerhalb einer Woche "selbst" abtragen, denn ein Feuer in der Schweriner Innenstadt mit ihren alten Fachwerkhäusern war selbst den Nazis zu gefährlich. Eine "Strafe" von 800 Reichsmark war damals ebenso von der jüdischen Geinde zu zahlen. Zu diesem Zeitpunkt lebten noch 47 Juden in Schwerin. Nur wenige Schweriner Juden haben den Holocaust überlebt. Nach Kriegsende wurde die Gemeinde immer kleiner, bis das letzte Gemeindemitglied in den 80iger Jahren starb. Nach der Wende kam ein Neuanfang: Jüdische Imigranten kamen aus den Sowjetrepubliken nach Schwerin, Rostock und Wismar und begründeten so ein neues, aufblühendes jüdisches Leben in Mecklenburg-Vorpommern.