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GCJZ in Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern e.V.


„Wir stehen gemeinsam ein für die Würde aller Menschen
und für eine friedliche Gesellschaft.“

01. September 2026

Erstmals haben die großen Religionsgemeinschaften in Mecklenburg-Vorpommern einen gemeinsamen Aufruf zur Landtagswahl veröffentlicht. Die Erklärung ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, bei der Wahl am 20. September 2026 diejenigen politischen Kräfte zu unterstützen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Menschen nicht gegeneinander ausspielen. 

In dem heute (1. September 2026) in Schwerin veröffentlichten Wahlaufruf heißt es: „Geben Sie jenen ihre Stimme, die sich uneingeschränkt zur Würde jedes und jeder Einzelnen bekennen und danach handeln. Prüfen Sie, ob und wie der Schutz von Minderheiten und Schutzbedürftigen garantiert wird.“

Unterzeichnet haben den Aufruf für die Nordkirche Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt und der Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, Tilman Jeremias. Weitere Unterzeichner sind die beiden Erzbischöfe der Erzbistümer Hamburg und Berlin, Dr. Stefan Heße und Dr. Heiner Koch, der Landesrabbiner der Jüdischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern, Yuriy Kadnykov, der Vorsitzende des Dachverbandes Muslimischer Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern, Maher Fakhouri, sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Gerrit Marx.

Gemeinsam für die Würde aller Menschen
Die Unterzeichnenden betonen, dass sie trotz unterschiedlicher religiöser Traditionen und Überzeugungen gemeinsam für die Würde aller Menschen eintreten: „Wir stehen gemeinsam ein für die Würde aller Menschen und für eine friedliche Gesellschaft.“

Der Wahlaufruf ist in sechs Sprachen verfügbar:
Arabisch, Deutsch, Englisch, Hebräisch, Russisch, Ukrainisch.
 



  

Wir über uns

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern wurde im Mai 2011 gegründet und ist ein eingetragener Verein.

In einem gleichberechtigten Dialog wollen wir für Verständigung und Zusammenarbeit von Juden und Christen eintreten. Im Bewusstsein der Ursprünge und Zusammenhänge von Judentum und Christentum suchen wir das Gespräch, um – bei Achtung aller Unterschiede - aus den gemeinsamen Wurzeln Maßstäbe für ein harmonisches Zusammenleben zu entwickeln.

Wir setzen uns ein für die Bewahrung der noch erhaltenen vielfältigen Zeugnisse jüdischer Geschichte. Wir verurteilen jede Form von religiösem Antijudaismus, rassistischem und politischem Antisemitismus. Außerdem setzen wir uns für ein friedvolles Miteinander aller religiösen Gruppen ein.

Wir organisieren, auch in Kooperation mit anderen Vereinen gleicher Zielsetzung, öffentliche Vorträge, Begegnungen, kulturelle Veranstaltungen und Projekte an Orten des gesellschaftlichen Lebens.

Wir sind Mitglied im Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR). Der DKR vertritt als Dachverband bundesweit die Gesellschaften auf nationaler und internationaler Ebene.